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Sicherer Umgang mit vernetzten Geräten – ZeitloSen

Sicherer Umgang mit vernetzten Geräten

Sicherer Umgang mit vernetzten Geräten – ZeitloSen
zuletzt geändert: Samstag, 04 Oktober 2025
Mehr zum Thema: Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, finden Sie im Schutz vor Betrug weitere verständliche Anleitungen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind vernetzte Geräte?

Früher war nur der Computer mit dem Internet verbunden. Heute sind viele Geräte im Haushalt online. Dazu gehören Fernseher, Smartphones, Tablets, Drucker und Kameras. Auch Waschmaschinen, Lampen, Staubsaugerroboter, Thermostate, Türklingeln, Hörgeräte und Waagen können ins Heimnetzwerk eingebunden werden.

Diese Geräte nennt man smart oder vernetzt. Sie lassen sich oft per App auf dem Smartphone oder Tablet steuern. So können Sie zum Beispiel die Heizung aus der Ferne einstellen oder das Licht an- und ausschalten. Mit einer smarten Türklingel sehen Sie auf dem Handy, wer vor der Tür steht. Musik lässt sich bequem auf Lautsprechern oder Fernsehern abspielen. Vernetzte Geräte bieten viele praktische Möglichkeiten.

Welche Sicherheitsrisiken gibt es?

Die Vernetzung bringt aber auch Gefahren mit sich. Wenn die Sicherheit nicht stimmt, können Fremde Zugriff auf die Geräte bekommen. Das können Nachbarn sein oder Personen aus anderen Ländern.

Schlecht geschützte Geräte sind anfälliger für Viren und Störungen. Sie funktionieren dann nicht mehr richtig. Noch schlimmer ist, dass Hacker solche Geräte als Einstieg nutzen, um in das Heimnetzwerk einzudringen. So können sie an private Daten gelangen und weitere Geräte ausspähen.

Warum sind Updates wichtig?

Computer erhalten regelmäßig Updates, die Sicherheitslücken schließen. Das gilt auch für vernetzte Geräte. Updates verbessern die Sicherheit und schützen vor Angriffen.

Viele Geräte aktualisieren sich automatisch. Das ist praktisch, weil Sie sich nicht selbst darum kümmern müssen. Updates werden auch Firmware- oder Software-Updates genannt.

Wie Sie Updates installieren, hängt vom Gerät ab. Oft geht das über die Steuerungs-App auf dem Smartphone oder Tablet. Prüfen Sie dort in den Einstellungen, ob eine neue Version verfügbar ist. Manche Geräte haben ein eigenes Display, auf dem Sie Updates direkt starten können. Es ist sinnvoll, automatische Updates einzuschalten, wenn das möglich ist.

Wie lange gibt es Updates?

Hersteller liefern meist nur für einige Jahre Sicherheitsupdates. Kaufen Sie am besten Geräte von bekannten Marken. Diese bieten oft längeren Schutz und besseren Service.

Wenn Sie lange keine Updates mehr erhalten haben, fragen Sie beim Hersteller nach. So stellen Sie sicher, dass Ihr Gerät noch sicher ist.

Tipps für einzelne Geräte

Für spezielle Sicherheitshinweise zu bestimmten Geräten können Sie Webseiten mit Expertenrat besuchen. Dort finden Sie praktische Tipps und erfahren, welche Risiken es gibt. Beispiele sind smarte Türklingeln, Staubsaugerroboter, Heimkinoanlagen oder Smart-TVs.

Geräte ein- oder ausschalten?

Wenn Sie längere Zeit nicht zu Hause sind, können Sie viele Geräte ausschalten. So sind sie für Hacker nicht erreichbar. Manche Geräte sollten aber weiterlaufen, zum Beispiel Sicherheitskameras, Türklingeln oder Alarmsysteme.

Auch smarte Beleuchtung kann helfen, Einbrecher abzuschrecken. Lampen, die zu bestimmten Zeiten an- und ausgehen, lassen es so aussehen, als wäre jemand zu Hause. Überlegen Sie also gut, welche Geräte Sie während Ihrer Abwesenheit eingeschaltet lassen.

Router und Netzwerk schützen

Der Router oder ein Mesh-System verteilt das Internet im Haus. Diese Geräte haben eine eigene Sicherheitsfunktion, die unerwünschte Zugriffe blockiert. So bleiben Ihre vernetzten Geräte geschützt.

Installieren Sie neue Updates für Ihren Router oder Mesh-System sofort. Hersteller verbessern damit die Sicherheit. Moderne Geräte lassen sich oft per App steuern. Prüfen Sie dort, ob ein Update bereitsteht. Bei älteren Geräten lesen Sie in der Anleitung, wie Sie Updates einspielen.

Update installieren auf Router

Starke Passwörter verwenden

Vernetzte Geräte werden meist über WLAN gesteuert. Das WLAN-Signal reicht oft über die Wohnung hinaus. Nachbarn oder Passanten könnten das Signal empfangen.

Deshalb ist es wichtig, dass niemand unbefugt auf Ihr Heimnetzwerk zugreifen kann. Ändern Sie das Standardpasswort Ihres Routers oder Mesh-Systems immer in ein eigenes, sicheres Passwort. Falls das vernetzte Gerät selbst ein Standardpasswort hat, ändern Sie auch dieses. Meist geht das in der Steuerungs-App.

Ein gutes Passwort besteht aus einer Mischung von kleinen und großen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. So ist es schwer zu erraten. Mehr Tipps finden Sie im Artikel WLAN- und Router-Passwort ändern.

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Weitere Tipps finden Sie im großen Schutz vor Betrug Anleitung

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